Herbstliche Abenteuerwanderung am Oberneukirchner Berg

Herbst in Linz. Alles grau in grau. Ganz typisch. Der familienfreundliche Ausflug zur Teufelskanzel in Oberneukirchen bringt eine schnelle und vor allem gruselige Abwechslung zur herbstlichen, urbanen Tristesse.

Tipp

Idealer Zeitpunkt: rund um Halloween

Anreise und Ausrüstung:
Nach einer nur 25 minütigen Autofahrt, über den wunderschön herbstlich gefärbten Haselgraben, ist man beim Ausgangspunkt in Oberneukirchen (48.456247, 14.214270) angekommen. Damit diese “Grusel-Wanderung” über Wiesen und durch den Wald auch so richtig Spaß macht, braucht man unbedingt die richtige Kleidung. Gummistiefel oder noch besser, wasserfeste Wanderschuhe sind Pflicht. Es empfiehlt sich auch eine „Gatsch- Hose & Jacke“ oder wasser- und windfeste Kleidung. Dann kann es auch schon los gehen!
Ohren zu!
Gleich zu Beginn der Wanderung steht ein „Gong!“, der geschlagen werden darf. Die Kinder haben ihre Freude daran, die Eltern sollen nicht allzu lärmempfindlich sein, oder einfach schon langsam vor gehen 😉
Herbstliche Abenteuerwanderung am Oberneukirchner Berg
Wegbeschreibung:
An der ersten Weggabelung rechts halten und dem Feldweg folgen. Hier wird es schon spannend, denn bei herrlichem feuchten Herbstwetter warten hier jede Menge Pfützen. Yeah! Durchlaufen und Reinhüpfen macht einfach Spaß! Ganz egal wie alt man ist 😉
Nun passiert man eine Hütte und gelangt in den Wald. Nach ca. 300 Meter vom Waldrand entfernt, muss man scharf links auf einen kleinen Waldweg abbiegen. Dieser führt einen, nach einem kleinen Anstieg, direkt zur Teufelskanzel.
Die Teufelskanzel
Dieser sagenumwobene Steinhaufen lädt zum Herumklettern, Spielen und Rasten ein. Die teuflische Sage kann auf einer Infotafel nachgelesen werden und macht so diesen Ort zu einem spannenden Zwischenstopp. Die Teufelskanzel ist ein gruseliges Ausflugsziel, dass sich besonders für die Tage vor und nach Halloween anbietet.
Herbstliche Abenteuerwanderung am Oberneukirchner Berg
Wegbeschreibung zum höchsten Punkt von Oberneukirchen:
Von der Teufelkanzel geht es weiter zum höchsten Punkt von Oberneukirchen. Dem kleinen Weg weiter folgen, bis man nach ca. 200 Meter zu einer Kreuzung kommt. Hier nimmt man den Weg in der Mitte, der weiter nach oben führt. Nach ca. 300 Meter gelangt man an eine Lichtung, auf der sich der höchste Punkt von Oberneukirchen befindet. Nun muss man scharf links abbiegen und sich den Weg durch die Brombeerstauden suchen. Schnell jedoch sieht man die großen Granit Boulder, die erneut zu einer kleinen Pause einladen. Bei schönem Wetter, hat man von hier aus einen herrlichen Blick auf die Ruine Waxenberg. Außerdem kann hier wieder „herumgekraxelt” und balanciert werden, was das Zeug hält.
Rückweg
Hier ist nun ungefähr die Hälfte der Wanderung geschafft. Durch die Brombeerstauden geht es wieder zurück auf den Waldweg, der weiter durch den Wald führt. Der Rundweg verläuft zuerst noch durch den Wald und geht dann wieder in einen Feldweg über. Flo’s Freude war riesig, als er auch hier wieder unzählige Pfützen erspähte 😉
Dauer
Bei uns hat die gesamte Wanderung (ohne An-und Rückfahrt) 2 Stunden gedauert. Die Strecke ist aber überschaubar und für Kinder gut zu bewältigen, da es nie über längere Strecken bergauf geht. Wir haben sowohl bei der Teufelskanzel, alsauch am höchsten Punkt von Oberneukirchen eine ausgedehnte Pause eingelegt. Die vielen Granit Boulder machen die Wanderung durch den Wald abwechslungsreich und die Spekulationen über die teuflische Sage lassen sich gut ausbauen. Die vielen “Gatsch- Latschen” waren für Flo ohnedies das absolute Highlight und daher liebt er diese Wanderung!
Auch im Winter mit der Rodel sehr zu empfehlen. Alle Details dazu findet ihr hier.
Herbstliche Abenteuerwanderung am Oberneukirchner Berg
Spieltipp „Schwammerl zählen”:
Damit das Wandern nicht langweilig wird, spielen wir im Herbst „Schwammerl zählen“. Der eine zählt auf der linken Seite des Weges wieviele Schwammerl er entdeckt, der andere zählt auf der rechten Seite des Weges. Der, der bis zu einer bestimmten Stelle, z.B bis zum Waldrand, die meisten gezählt hat, bekommt einen Punkt. Dann geht es wieder von vorne los und man kann z.B. die Seiten tauschen. Wer bis zum Gipfel die meisten Punkte hat, hat gewonnen. Zur Abwechslung haben wir auch Tierspuren im Gatsch gezählt. Bei einer Almwanderung bieten sich auch Kuhfladen an 😉
Herbstliche Abenteuerwanderung am Oberneukirchner Berg

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