24 Feb

Fastenzeit: voller Verzicht oder volle Verzweiflung?

FitFamilyFood, Schokocreme, Foto by: Fitme-licious

Seit letzter Woche befinden wir uns in der Fastenzeit und die eigene Ernährung bekommt bei vielen die volle Aufmerksamkeit. Kein Fleisch, kein Alkohol, keine Süßigkeiten oder vielleicht sogar alles auf einmal weg lassen? 
Viele starten voll motiviert in die Fastenzeit und nehmen sich viel vor. Schon nach wenigen Tagen schwindet die Motivation, die ersten kleinen Ausnahmen werden gemacht und schlußendlich gibt man auf. Man ist wieder einmal gescheitert, frustriert und verzweifelt gestresst, an der eigenen Inkonsequenz. 

Diesem Stress muss und sollte man sich nicht aussetzten. Wenn das Vorhaben in der Fastenzeit nicht dem Glauben dient, sondern viel mehr der Gewichtsreduktion, dann ist dies nicht der ideale Weg. Und warum sollte man sich selber voll unter Druck setzten?

Wie du es dennoch die Fastenzeit zur Veränderung nutzen kannst und wie du es entspannt bis Ostern schaffst, verrate ich dir in meinen Tipps: 

1. Die Fastenzeit als Anstoß sehen: Nimm die Wochen bis Ostern als Anlass EINE deiner Gewohnheiten zu verändern. Man kann nicht alles auf einmal ändern. Starte z.B mit dem Verzicht auf Süßigkeiten. Das ist ein realistisches, überschaubares Ziel. Wenn es gar nicht mehr geht, kannst du zu einer Banane oder Datteln greifen 😉
2. Macht nix: Du hast auf deinen Vorsatz vergessen und aus Gewohnheit beimGeburtstagskuchen zugegriffen und abgebissen. Das schlecht Gewissen plagt dich und nun möchtest du das gesamte Vorhaben einfach bleiben lassen? Verwirf nicht gleich das ganze Unterfangen. Schließlich hast du auch schon auf Vieles verzichtet. Bleib dran und lerne aus dieser Erfahrung.
3. Statt Verzicht, mach etwas extra: Anstatt etwas nicht zu essen, nimm dir vor gelegentlich mehr von etwas anderem zu essen. Schaffst du täglich 5 Portionen Obst/Gemüse? Greif zum Spitzpaprika oder Kohlrabi anstatt wie sonst immer zu den Gummibärli oder der Schoki. 

4. Mach es gemeinsam: Gemeinsam mit deinem Partner oder deinen Kindern klappt es einfach leichter. Wenn die anderen gemütlich Schokolade essen und du die einzige bist, die darauf verzichten möchte, dann ist es schon extra schwierig. Aber gemeinsam geht es einfach und alle haben etwas davon 😉 So ein gemeinsames Projekt bindet und man kann die Chance nutzen, mit Kindern über gesunder Ernährung und Gewohnheiten zu sprechen. Auch wenn es einem selber nicht leicht fällt!
5. Bewusst machen: Nutze die Fastenzeit dir deiner guten, wie auch nicht so guten Gewohnheiten bewusst zu werden. Beschäftige dich mit dem Thema Ernährung und Bewegung. Mach dir und deiner Familie bewusst, was ein gesunder Lifestyle bedeutet und welche Vorteile, aber vielleicht auch Entbehrungen er mit sich bringt. Welche Balance passt für euren Haushalt? 
6. Dran bleiben: Mit Ostern ist dieses anstrengende Projekt dann endlich erledigt und nun geht es weiter wie gehabt! NEIN! Bleib dran. Ändere deine Gewohnheiten. Setzt dich mit dem Thema Ernährung & Sport auseinander. Erweitere dein eigenes Wissen. Veränderung geschieht nicht in einem Tag, sondern es ist ein Prozess. Lass dich darauf ein und zieh es bis zur nächsten Fastenzeit durch 😉

Das Warten hat ein Ende…

Schon lange möchte ich euch mit Rezepten und Tipps rund um Ernährung versorgen! Das Warten hat ein Ende, denn gemeinsam mit Melanie von Fitme-licious arbeite ich an einem E-Book für euch! Darin werdet ihr Rezepte für die sportliche Familie, ein Baukastensystem für die praktische Anwendung und von uns erprobte Mum-Hacks finden! Du kannst dich jetzt schon auf der Warteliste eintragen, denn dann bekommst du sofort ein Rezept für eine gesunde Schokocreme , sowie einen -10% Code für unseren “Fit Family Food- Dein Ernährungsguide für die sportliche Familie”. 

Extra Tipp: Heute, um 18:30 Uhr darf ich in einer tollen Runde auf Clubhouse über “Sport & Ernährung in der Fastenzeit” sprechen! Ich freu mich wenn du reinhörst!

Hier gehts zum TALK 

 

Kochbuch_Pizzajpeg
KochBuchGoWithTheFlo_Frühstück, Foto by: Fitmelicious