Statisches vs. dynamisches Dehnen: Was ist nach deinem HIIT-Workout besser?

Du hast dein HIIT-Workout gemeistert und fühlst dich großartig? Super! Aber bevor du dich auf die Couch stürzt, solltest du noch etwas Zeit fürs Dehnen einplanen. Denn das richtige Dehnen nach dem Training ist entscheidend für deine Regeneration und Verletzungsprävention. Aber welches Dehnen ist eigentlich das richtige – statisch oder dynamisch? Lass uns die Unterschiede klären!
Statisches Dehnen:
Beim statischen Dehnen hältst du eine Dehnposition für eine bestimmte Zeit (meist 15-30 Sekunden). Du spürst dabei eine sanfte Dehnung in der Muskulatur, aber keinen Schmerz. Beispiele sind das langsame Ausstrecken eines Beines oder das Vorwärtsbeugen mit geradem Rücken. Statisches Dehnen verbessert die Beweglichkeit und reduziert die Muskelspannung langfristig. Es ist ideal nach dem Training, wenn deine Muskeln bereits warm sind.
Dynamisches Dehnen:
Dynamisches Dehnen hingegen beinhaltet wiederholte, kontrollierte Bewegungen, die die Muskulatur durch ihre gesamte Bewegungsausführung dehnen. Denke an Armkreisen, Beinschwünge oder Ausfallschritte. Dynamisches Dehnen erhöht die Durchblutung und bereitet die Muskeln auf die anstehende Belastung vor. Es ist daher perfekt als Warm-up vor dem Training geeignet.
Welches Dehnen nach deinem HIIT-Workout?
Nach einem intensiven HIIT-Workout ist statisches Dehnen die bessere Wahl. Dein Körper ist bereits warm und die Muskeln sind gut durchblutet. Statisches Dehnen hilft, die Muskelspannung zu lösen, die durch das HIIT-Training entstanden ist, und beugt Verspannungen und Muskelkater vor.
3 praktische statische Dehnübungen nach dem HIIT:
1. Oberschenkel-Dehnung: Stelle dich aufrecht hin und fasse mit einer Hand deinen Fuß (oder so weit wie möglich an deinen Fußknöchel). Halte deinen Rücken gerade und ziehe deinen Fuß sanft in Richtung Gesäß. Halte die Position für 20-30 Sekunden und wiederhole die Übung auf der anderen Seite.
2. Quadrizeps-Dehnung: Stelle dich aufrecht hin und stütze dich mit einer Hand an einer Wand ab. Beuge dein Knie und ziehe deine Ferse in Richtung Gesäß. Halte die Position für 20-30 Sekunden und wiederhole die Übung auf der anderen Seite.
3. Dehnung der Brustmuskulatur: Verschränke deine Hände hinter deinem Rücken und strecke deine Arme langsam nach hinten aus. Halte die Position für 20-30 Sekunden.
Wichtig: Höre auf deinen Körper! Dehne dich nur so weit, wie es sich angenehm anfühlt. Vermeide ruckartige Bewegungen und springe nicht in die Dehnung. Bei Schmerzen solltest du die Übung abbrechen.
Mit regelmäßigem statischen Dehnen nach deinem HIIT-Training sorgst du für eine optimale Regeneration und verhinderst Verletzungen. Also, ab auf die Matte und los geht’s!
Fotos> Gregor Hartl

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